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Morgen Abend haben die Eisbären die Chance, das Ticket für das Viertelfinale der Eishockey-Landesliga zu lösen! Mit einem Auswärtssieg beim EV Moosburg könnten die Burgauer die Best-of-Three-Serie vorzeitig für sich entscheiden. Die Partie in der rund 140 Kilometer entfernten 20.000-Einwohnerstadt beginnt um 19:30 Uhr. Sollten die Markgräfler Spiel 2 verlieren, käme es am Sonntag um 18:30 Uhr zum dritten und entscheidenden Aufeinandertreffen mit den Oberbayern. Doch das wollen die Mindelstädter unbedingt vermeiden – ihr Ziel ist es, mit einem Sieg direkt ins Viertelfinale einzuziehen und sich wertvolle Kraft für die nächste Runde zu sparen, die am Freitag nächster Woche beginnen würde.
„Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich in die nächste Runde zu kommen und natürlich in Moosburg zu gewinnen. Dann können wir uns eine gute Woche auf das Viertelfinale vorbereiten“, erklärt ESV-Kapitän David Heinrich. Der 30-Jährige und seine Mitspieler wissen aber auch, dass das Spiel beileibe kein Selbstläufer wird. Die Ausgangslage sei zwar sehr gut, aber die Eisbären müssten weiter fokussiert und konzentriert bleiben. Personell stehen den Trainern Erwin Halusa und Heinzi Heinrich fast alle Spieler zur Verfügung. Weiterhin fehlen die Stürmer Petr Ceslik und Sven Gäbelein sowie Torhüter Benedict Schaller verletzungsbedingt. Glücklicherweise befinden sich alle drei Spieler auf einem sehr guten Weg der Genesung und könnten vermutlich schon bald wieder zur Mannschaft zurückkehren. Das Torhüterduo zum zweiten Duell in Moosburg werden Roman Jourkov und Philipp Schnierstein bilden.
„Wir dürfen uns von dem deutlichen 7:1-Sieg im ersten Spiel nicht blenden lassen. Aber wenn wir kompakt stehen und unsere Chancen verwerten, sollten wir den Einzug ins Viertelfinale schaffen“, so Heinrich. Im ersten Play-off-Spiel der Saison zeigten die Eisbären vor allem im abschließenden Drittel eine dominierende Vorstellung. Zuvor hackte es immer wieder im Getriebe der Eisbären. Seien es Fehlpässe oder das Zusammenspiel gewesen. Dass es in dieser Saison öfters als in der letzten nicht ganz so rund läuft, hat sicher einige Gründe. Erwin Halusa und Heinzi Heinrich mussten ihre Reihen aufgrund von verletzten oder erkrankten Akteuren immer wieder umstellen. Aktuell fehlen aus dem ersten Block mit Sven Gäbelein und Petr Ceslik gleich zwei Akteure. Die durch die häufigen Ausfälle immer wieder durcheinandergewürfelten Angriffs- und Verteidigungsreihen können natürlich nicht so eingespielt sein, wie die angestammten und über einen längeren Zeitraum miteinander trainierenden und spielenden Linien. „Im ersten Spiel gegen Moosburg hat man aber gesehen, dass wir dieses Mal eine bessere Chancenverwertung hatten und dass das Zusammenspiel bei einige Toren sehr gut funktioniert hat“, blickt David Heinrich auf das erste Achtelfinale zurück.
In Moosburg baut der Routinier neben einer soliden Leistung seines Teams auch auf die zahlreiche Unterstützung der Eisbärenfans. Und dieser Unterstützung kann sich Heinrich schon jetzt sehr sicher sein. Neben einem Fanbus, der um 17:00 Uhr an der Eishalle abfährt (Anmeldungen weiterhin möglich), erklärten schon zahlreiche Eisbärenfans, dass sie die Tour nach Moosburg in ihren privaten Autos unternehmen würden. Auch die Ultra-Gruppe „Hurricanes“ wird mit einem Bus zum rund 1000-Zuschauer fassenden Moosburger Eisstadion anreisen. Bitte beachtet die Parkplatz-INFO des EV Moosburg.
Jetzt heißt es: Volle Energie für den Viertelfinal-Einzug!